DRK Presseinformationen https://www.drk-neureut.de de DRK Thu, 22 Sep 2022 06:30:52 +0200 Thu, 22 Sep 2022 06:30:52 +0200 TYPO3 EXT:news news-9 Thu, 04 Aug 2022 18:53:00 +0200 Dank an die Corona-Helferinnen und -helfer der Bereitschaft Neureut /aktuell/presse-service/meldung/jahresrueckblick-aktivitaeten-2017.html Helferfest für die Corona-Helferinnen und -helfer Es ist zwar noch nicht ganz vorbei, aber Zeit zum Danke sagen bzw Feiern muss man sich einfach nehmen. Aktive trafen sich im Olympia

Es ist zwar noch nicht ganz vorbei, aber Zeit zum Feiern muss man sich einfach nehmen.

Am vergangenen Freitagabend lud unser Bereitschaftsleiter Martin Kohl eine Gruppe von Helferinnen und Helfern ein ins Restaurant Olympia. Alle hatten sich im Rahmen der Bekämpfung der Corona-Pandemie engagiert. Egal ob in unserer Corona-Teststation, den Impfaktionen in Neureut oder bei den Mobilen Impfteams - alle opferten Freizeit um uns allen wieder ein normales Leben zu ermöglichen. Hierfür gilt ihnen unser aller Dank.

Im Rahmen der Feier erhielten außerdem die Helfer Martin Kohl und Steven Lehmann in Anerkennung ihres außergewöhnlichen Engagements eine Ehrung des DRK-Landesverband Baden-Württemberg e.V. mit Urkunde und Bandschnalle. Ein weiterer zu ehrender Helfer konnte - welch Ironie - auf Grund einer Corona-Infektion leider nicht an der Feier teilnehmen. Wir wünschen ihm auf diesem Weg gute und baldige Genesung. Die Ehrung wird in geeignetem Rahmen nachgeholt. Die geehrten haben über jedes Maß Zeit und Kraft in die verschiedenen Aktionen investiert.

Wir danken allen unseren Helferinnen und Helfern für die stete Einsatzbereitschaft zum Wohle der Bevölkerung.

 

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news-196 Thu, 04 Aug 2022 18:13:00 +0200 Neu im DRK Zentrallager in Kirchheim (Teck) /aktuell/presse-service/meldung/neue-nachricht-typo-95.html Die Mobile Medizinische Versorgungseinheit (MMVe) ist eine mobile Arztpraxis des Deutschen Roten Kreuzes. Sie gehört zur Bundesvorhaltung des DRK-Bundesverbands und damit zum organisationseigenem Katastrophenschutz. Sie besteht aus einem Sattelauflieger, dessen Innenraum in zwei Behandlungsräume und einem Warteraum aufgeteilt ist. Ergänzt wird der Sattelauflieger durch zwei Krankentransportfahrzeuge, die auch für Patienten mit leicht ansteckenden Krankheiten vorbereitet sind (Infektions-Krankentransportwagen, I-KTW). Dazu haben die Allradfahrzeuge eine Anlage zur Selbstdesinfektion eingebaut. Am 16.7.2022 war einer unserer Helfer im Zentrallager des DRK-Landesverband Baden-Württemberg e.V. in Kirchheim/Teck zur technischen Einweisung in die mobile medizinische Versorgungseinheit (MMVe).

Diese besteht aus einer Sattelzugmaschine und einem Auflieger in dem eine komplette Arztpraxis untergebracht ist. Sie kann autark in Einsätzen und Schadensgebieten eingesetzt werden um für die Bevölkerung die medizinische Versorgung sicher zu stellen.

Aufgebaut und technisch betrieben wird sie von Personal der DRK-Landesvorhaltung BW.

Das medizinische Personal kommt in der Regel aus örtlichen Arztpraxen.

 

 

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news-160 Tue, 19 Apr 2022 21:40:00 +0200 Das DRK Neureut trauert um Gründungsmitglied Isolde Mauerer /aktuell/presse-service/meldung/abgesagt-mitgliederversammlung-2020-am-donnerstag-26-maerz-2020-beginn-19-uhr.html Am vergangenen Mittwoch erhielten wir die traurige Nachricht, dass am frühen Morgen des 5. April das letzte noch lebende Gründungsmitglied der im Frühjahr 1966 gegründeten Sanitätsbereitschaft Neureut verstorben ist. Frau Isolde Mauerer, die ihren Mann Heinz Mauerer vor gerade mal 4 Monaten beerdigt hatte, war ihr ganzes Leben eng mit dem DRK Ortsverein Neureut verbunden. Neben der Familie nahm sie sich gerne Zeit für uns und wirkte aktiv in vielen unseren Aufgabenbereichen mit. Ihre gesundheitlichen Beeinträchtigungen und Beschwerden des Alters ertrug sie klaglos und ist schließlich friedlich eingeschlafen. Ihrer Familie gilt unser ganzes Mitgefühl.  

Das Neureuter Rote Kreuz trauert um ein beliebtes und allseits geschätztes und aktives Mitglied, das über Jahrzehnte hinweg maßgeblich den Aufbau des Ortsvereins mitgestaltet hat.

Nach dem ersten Erste-Hilfe-Kurs Anfang 1966, an dem Isolde mit großem Erfolg teilnahm, waren beide unzertrennlich mit dem noch jungen DRK Ortsverein Neureut verbunden. Familie Isolde und Heinz Mauerer waren aktive und tragende Bestandteile des jungen Ortsvereins und sind fest mit seiner Entwicklung verknüpft. Im Jahr 1967 gelang es einem Team der jungen Bereitschaft Neureut unter Beteiligung von Isolde den 1. Platz beim Vergleichswettbewerb der DRK Bereitschaften des Kreises Karlsruhe zu belegen. Voller Stolz wurde eine vergoldete Weltuhr mit nach Hause gebracht. Ab 1967 wurden in Neureut wieder Blutspendetermine durchgeführt. Isolde leitete - bis zu ihrem gesundheitsbedingten Rückzug aus dem aktiven Dienst - die Küche der Blutspende. Wir sind Isolde sowie Heinz deshalb zu sehr großem Dank verpflichtet und verneigen uns vor ihrer ehrenamtlichen Leistung.

Unvergessen bleiben auch die Erinnerungen an die Dienstabende der ersten Jahrzehnte im in Eigenleistung erbauten Rotkreuzheim Neureut. Auf die Sanitätsausbildung am Dienstabend folgte der gemütliche Teil zur Pflege der Kameradschaft. Waren es doch Isolde und Heinz, die nach dem Dienstabend mit Schnitzel und Kartoffelsalat zum Verbleib im DRK-Heim einluden.

Auch unser Jugendrotkreuz konnte auf die Hilfe von Familie Mauerer zählen. Die Zeltlager in Obersteinbach wären ohne die Aufbauarbeit und Mitwirkung von Isolde und Heinz nicht möglich gewesen. Alle Mitglieder waren Bestandteil der Rotkreuzfamilie. Isolde sorgte sich mit großem Verständnis um die kleinen und wichtigen Dinge im zwischenmenschlichen Bereich. Sie wurde vor allem wegen ihres ausgeglichenen Wesens und ihrer Warmherzigkeit von allen geschätzt und geachtet.

Heute gedenken wir ihrer und danken Isolde Mauerer für die Förderung und Unterstützung, die sie dem Neureuter Roten Kreuz zu teil werden ließ.

Wir verabschieden uns von ihr und werden sie in guter und dankbarer Erinnerung behalten.

Liebe Isolde, ruhe in Frieden.

F. Heil
1. Vorsitzender

 

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news-156 Sun, 20 Feb 2022 12:38:00 +0100 Fackellauf 2022 nach Solferino in Berlin gestartet /aktuell/presse-service/meldung/scheckuebergabe-am-69-2018-in-der-bbbank-filiale-neureut.html Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat den diesjährigen „Fackellauf nach Solferino“ am Sitz seines Generalsekretariats in Berlin gestartet. Bei der Aktion wird ein „Licht der Hoffnung“ von Ehrenamtlichen durch die gesamte Bundesrepublik getragen. Es wird Ende Juni Italien erreichen, um dort an der sogenannten Fiaccolata, der internationalen Gedenkveranstaltung zum Ursprung der Rotkreuzidee, teilzunehmen. „Wir freuen uns, dass sich alle 19 DRK-Landesverbände am Fackellauf nach Solferino beteiligen. Die Aktion, in der wir an unsere historischen Wurzeln erinnern, unterstreicht sowohl unsere Zusammengehörigkeit innerhalb des DRK als auch unsere Verbundenheit mit der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Quelle: DRK.de Nach der Art eines Staffellaufs soll das „Licht der Hoffnung und Menschlichkeit“ von Rotkreuzgliederung zu Rotkreuzgliederung weitergereicht werden, bis es dann am 24. Juni Solferino in Norditalien erreicht.

 

Der Fackellauf nach Solferino kann über eine Landingpage auf der DRK-Website mitverfolgt werden. Dort findet sich eine Standortkarte, auf der sich die Route der DRK-Fackel nachvollziehen lässt. Zudem wird ein virtuelles Reisetagebuch von den Teilnehmenden mit Bildern und Informationen zu den einzelnen Stationen befüllt. Die nächsten Stationen der Fackel sind in Berlin und anschließend in Brandenburg.

Die Fiaccolata wird seit 1992 vom Italienischen Roten Kreuz organisiert und jährt sich in diesem Jahr zum 30. Mal. Bei der mehrtägigen Gedenkveranstaltung rund um den Fackelzug von Solferino in die nahegelegene Kleinstadt Castiglione delle Stiviere kommen jedes Jahr Tausende Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler aus ganz Europa und der Welt zusammen, um den Anfängen der Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung zu gedenken.

Im Jahr 1859 reiste der Schweizer Geschäftsmann Henry Dunant durch Italien. Dabei wurde er Zeuge der Folgen der Schlacht von Solferino, einer der größten Auseinandersetzungen jener Zeit. Dunant erlebte Not und Elend der verwundeten Soldaten hautnah und setzte sich dafür ein, die Versorgung der Verwundeten zu organisieren. Er verarbeitete die erschütternden Erlebnisse in seiner Schrift „Eine Erinnerung an Solferino“, an deren Ende er die Vision für die Gründung neutraler Hilfsgesellschaften für Verwundete in verschiedenen Ländern Europas formulierte. 1863 fand die erste Genfer Konferenz statt, auf der die Gründung solcher Hilfsgesellschaften beschlossen wurde. Kurz darauf gründete sich die erste nationale Rotkreuzgesellschaft weltweit: der württembergische Sanitätsverein im Königreich Württemberg. 

Prinzessin Luise von Preussen, Großherzogin von Baden, gründete 1859 im Alter von 20 Jahren den Badischen Frauenverein, der die Ziele des später entstandenen Roten Kreuzes vorwegnahm. Kein Wunder, dass Henry Dunant für die Verwirklichung seiner humanitären Idee ihren Beistand suchte und den – mit der Unterstützung von Luises Eltern, König Wilhelm und Königin Augusta von Preußen, – auch erhielt.

Quelle: DRK-Karlsruhe.de

 

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news-155 Sat, 19 Feb 2022 08:51:00 +0100 Mitgliederversammlung 2022 des DRK OV Neureut e.V. /aktuell/presse-service/meldung/mitgliederversammlung-2018-ist-am-29-maerz-2018-beginn-1930-uhr.html Versammlungsort ist das DRK Heim am Bachenweg 10. Des Weiteren gilt für die Teilnahme auf Grund behördlicher Auflagen die 2G+-Regel. Die entsprechenden Nachweise sind am Einlass vorzuzeigen. Am vergangenen Donnerstag, 17.02.2022, fand die diesjährige Mitgliederversammlung des DRK Neureut statt. Unter Beachtung der derzeitig geltenden Coronaregeln begrüßte der 1. Vorsitzende Felix Heil die Mitglieder im frisch renovierten Vereinsheim.

Als Überraschungsgast erschien Ortsvorsteher Achim Weinbrecht und überbrachte den Helferinnen und Helfern des DRK den Dank der Ortsverwaltung und des Ortschaftsrats für die hervorragende Zusammenarbeit bei der Teststation und den Impfaktionen im Rahmen der Pandemiebekämpfung. Als Dankeschön hatte der Ortsvorsteher eine Spende für den Ortsverein im Gepäck. Dafür bedanken wir uns recht herzlich bei der Ortsverwaltung und dem Ortschaftsrat.

Nach der offiziellen Eröffnung der Mitgliederversammlung und der Totenehrung folgten die Berichte des 1. Vorsitzenden Felix Heil und des Schatzmeisters Harald Nelles. Der Vorsitzende bedankte sich bei den Helferinnen und Helfern für ihr Engagement in dieser schweren Zeit und betonte, dass das Jahr 2021 ein Jahr war, in dem das Deutsche Rote Kreuz trotz oder auch gerade wegen der Pandemie seine Fähigkeiten zeigen konnte. Neben dem stark eingeschränkten Tagesgeschäft galt es besondere Einsätze wie z.B. die Mobilen Impfteams oder der Katastropheneinsatz im Ahrtal zu bewältigen. Abschließend bedankte sich Felix Heil bei allen fördernden Mitgliedern, Freunden und Gönnern des Vereins, bei Ortsvorsteher Achim Weinbrecht, der Ortsverwaltung Neureut sowie dem Ortschaftsrat. Des Weiteren bedankte er sich bei den befreundeten Neureuter Vereinen und Organisationen, besonders bei der DLRG Neureut und der freiwilligen Feuerwehr Neureut für die stets gute Zusammenarbeit.

Schatzmeister Harald Nelles stellte fest, dass der Ortsverein das Jahr 2021 trotz der größtenteils weggefallen Einnahmen aus Sanitätsdiensten finanziell gut überstand habe. Die sei vor allem der großzügigen Unterstützung aus der Bevölkerung in Form von Spenden zu verdanken.

Im Anschluss folgte der Bericht des Bereitschaftsleiters. Martin Kohl berichtete, dass im Jahr 2021 insgesamt ca. 3200 h von den aktiven Mitgliedern geleistet wurden. Diese entfielen größtenteils auf Aus- und Fortbildung sowie auf die Einsätze im Rahmen der Pandemie und des Katastropheneinsatzes im Ahrtal. Er bedankte sich bei den Helferinnen und Helfern für das Engagement.

Nach dem Bericht der Kassenprüferinnen, in dem Vorstand und Schatzmeister eine einwandfreie Buchführung bescheinigt wurde, folgte die Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2021, Abstimmungsergebnis einstimmig entlastet bei 3 Enthaltungen.

Im schönsten Teil der Versammlung, den Ehrungen, wurden mehrere Mitglieder für ihr langjähriges Engagement geehrt. Darunter für 5 Jahre Elias Teuber, für 10 Jahre Anna Heim und Natalie Preuninger, für 50 Jahre Martina Herb und für 55 Jahre Edelgard Nelles. Für ihr außergewöhnliches Engagement im Rahmen der Covid19-Pandemie wurden Felix Heil, Steven Lehmann, Isabel Massow, Martin Kohl, Annette Pinnel, Edelgard Nelles und Elisa Teuber ausgezeichnet. Des Weiteren wurden Felix Heil, Steven Lehmann und Fabian Spaethe für Ihren Einsatz bei der Flutkatastrophe im Ahrtal ausgezeichnet.

Zum Abschluss dankte der 1. Vorsitzende Felix Heil allen für ihr Kommen und wünschte ihnen einen hoffentlich bald wieder normalen Dienstbetrieb.

(FH)

 

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news-167 Fri, 17 Dec 2021 16:24:00 +0100 Neureuter Impfaktion in der Sporthalle 1 am 10.12.2021 /aktuell/presse-service/meldung/ktw-musste-verkauft-werden.html Am 10.12.2021 unterstützten wir die Impfaktion der Neureuter Ärzte und Apotheken in Zusammenarbeit mit der Ortsverwaltung Neureut mit 2 Fahrzeugen und 10 Helfern. Am Ende der Aktion freuten wir uns über ca. 930 nun geboosterte und teilweise auch erstmalig geimpfte Personen.

Wir bedanken uns beim Team von Herrn Dr. Geßner mit Kolleginnen und Kollegen sowie Apotheker Herrn Schieber und seinem Team für die gelungene Zusammenarbeit. Mit großem Engagement führten die Damen und Herren der Ortsverwaltung Neureut professionell die Einlasskontrolle, Registrierung, also die Erledigung sämtlicher adminstrativen Aufgaben durch.  Die Sporthalle war bestens hergerichtet, auch hierfür ein herzliches Dankeschön an das Hallenteam.

So ist es uns und unseren eigenen Einsatzkräften relativ leicht gefallen, die uns übertragegen Aufgaben zu erledigen. Für den Sanitätsdienst kam es zu keinen nennenswerten Einsätzen.

Wir freuen uns gerne auf weitere Aktionen.

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news-158 Mon, 22 Nov 2021 17:29:00 +0100 DRK Neureut im Ahrtal /aktuell/presse-service/meldung/gruendungsmitglied-franz-eitmann-verstorben.html Seit 1975 arbeit das DRK Neureut auch im Katastrophenschutz der Stadt Karlsruhe mit. Aktuell sind wir mit einer Betreuungskomponente Teil der Einsatzeinheit 1. Im Ahrtal waren wir an verschiedenen Stellen im Einsatz. In der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 rollte eine Flutwelle durch das Ahrtal und hinterließ verheerende Schäden. Viele Menschen verloren ihr Hab und Gut, manche sogar ihr Leben. Innerhalb kürzester Zeit wurden im gesamten Bundesgebiet Einheiten des Katastrophenschutzes mobilisiert, um den Betroffenen zu helfen. Darunter auch das DRK Neureut. Nachdem die Akutphase überstanden war ging es darum, die Bevölkerung mit für uns ganz normalen Dingen wie Strom, Kraftstoff oder Werkzeugen wie z.B. Schaufeln, Besen und Bautrocknern zu versorgen. Vor Ort waren diese Dinge jedoch keine Selbstverständlichkeit. Auch die Verpflegung der Bevölkerung mit drei Mahlzeiten am Tag wurde durch das Deutsche Rote Kreuz sichergestellt. Die Hilfsaktion unterstützte das DRK Neureut mit insgesamt drei Helfern die über einen Zeitraum von drei Wochen im Schadensgebiet halfen. Dabei wurden insgesamt ca. 1100 Dienststunden geleistet. Die Helfer übernahmen Aufgaben wie das Zubereiten und Verteilen von warmen Mahlzeiten, Fahren von Versorgungstouren mit Werkzeugen und Baumaterialien sowie den Aufbau und die Instandhaltung der Notstromversorgung im gesamten Ahrtal. Das Bild zeigt einen unserer Helfer bei der Wartung eines Notstromaggregats. Auch nachts waren unsere Helfer im Einsatz um schnelle Hilfe zu leisten wenn etwas ausgefallen war.

Zuletzt kehrte einer unserer Helfer am 12. November aus seiner dritten Woche zurück. Er war seit Anfang September insgesamt dreimal im Einsatz. Nach seiner Rückkehr berichtete er vom Ausmaß der Schäden, aber auch von der hohen Motivation der Bevölkerung und der Helfer. Erste Fortschritte sind bereits zu verzeichnen, so dass ein Großteil der Bevölkerung wieder mit Strom und fließendem Wasser versorgt werden konnte. Auch die Versorgung mit Gas zum Heizen in der kalten Jahreszeit schreitet voran. Aber bis zur Normalität gibt es noch viel zu tun und es wird noch einige Zeit dauern bis die Infrastruktur wieder hergestellt wurde und die großen Schäden beseitigt sind.

Die Hilfsaktion des Deutschen Roten Kreuzes finanziert sich größtenteils aus Spenden. Hierfür möchten wir uns bei unseren Mitgliedern und Förderern herzlich bedanken. Mit Ihrem Beitrag und Ihren Spenden machen Sie es uns möglich in solchen Notlagen auch in Zukunft helfen zu können.

 

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news-151 Wed, 14 Jul 2021 07:22:00 +0200 Ehrenamt ist Ehrensache! /aktuell/presse-service/meldung/sanitaetsdienst-beim-groetzinger-narrensprung-2018.html Ehrenamt ist Ehrensache! Helfer der ersten Stunde: Das Ehrenamt in der Corona-Pandemie wichtiger denn je Etwa 600 000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer engagieren sich in Deutschland bei privaten Hilfsorganisationen wie z.B. beim Deutschen Roten Kreuz. Im Stadt- und Landkreis Karlsruhe gibt es 87 Ortsvereine, darin sind 93 Bereitschaften. Insgesamt sind 3.098 Ehrenamtliche beim Deutschen Roten Kreuz Kreisverband Karlsruhe e.V., davon rund 2.861 in den Bereitschaften, die für den Katastrophenfall bereitstehen. Zusätzlich sind 1.230 junge Menschen ehrenamtlich für das Jugendrotkreuz und 10 in einem Freiwilligendienst (Freiwilliges Soziales Jahr oder Bundesfreiwilligendienst) beim DRK-Kreisverband Karlsruhe e.V.. „Seit über einem Jahr leben wir mit dem Corona Virus. Unser Ehrenamt ist eine wichtige Stütze der Pandemiebekämpfung. Es ist wirklich ein unheimliches Engagement und eine große Flexibilität sichtbar und spürbar. Ich bin unheimlich stolz auf jeden Einzelnen“, so Heribert Rech, Präsident des DRK-Kreisverband Karlsruhe e.V.. „Die Corona-Pandemie hat einmal mehr deutlich gemacht, wie unentbehrlich unser Ehrenamt ist. Ohne die Unterstützung der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer stünde unsere Gesellschaft in der Krise wesentlich schlechter da“.

Wie wertvoll für die Gesellschaft ehrenamtliches Engagement ist, zeigt sich während der Corona-Pandemie

Ältere Menschen und gefährdete Gruppen müssen geschützt werden. Von Beginn an sind die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des DRK-Kreisverband Karlsruhe e.V. zur Stelle und bieten Nachbarschaftshilfen an. Einkäufe, Besorgungen oder Unterstützung bei der Lebensmittelverteilung erleichtert das Leben in der Pandemie. Insgesamt bieten zehn Ortsvereine die DRK-Nachbarschaftshilfe an.

Schnell werden zentrale Corona-Abstrichstellen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe errichtet. Inzwischen gibt es über 120 Stück an der Zahl. Auch hier ist Manpower gefragt. Die Kassenärztliche Vereinigung kümmert sich um die medizinische Versorgung, das DRK unterstützt mit eigenen Helferinnen und Helfern. Insgesamt sind 421 Ehrenamtliche täglich bei den Corona-Abstrichstellen im Einsatz.

Mobile Impfteams werden mobilisiert, die stationäre Pflegeeinrichtungen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe ansteuern. Auch hier sind ehrenamtliche Helferinnen und Helfer involviert, 175 Ehrenamtliche sind zuständig für die Dokumentation und assistieren beim Impfen. 

Bei der Arbeit in den errichteten Impfzentren ist das Ehrenamt des DRK-Kreisverband Karlsruhe e.V. nicht mehr wegzudenken. Hand in Hand wird mit anderen Hilfsorganisationen, dem Militär, Ärzten und mit dem Stadt- und Landkreis Karlsruhe zusammengearbeitet. Fahrdienste zu den Impfzentren wurden eingerichtet. Hinzukommen die vielen Standorte im Stadt- und Landkreis Karlsruhe an denen Schnelltests durchgeführt werden können. Überall wirkt das Ehrenamt mit.

„Die Pandemie hat das Leben von uns allen verändert und uns vor neuen Herausforderungen gestellt. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes Kreisverband Karlsruhe haben sich schnell und flexibel an die neuen Herausforderungen herangetraut und unterstützen den Stadt- und Landkreis Karlsruhe nach Kräften. Noch nie wurde nach dem zweiten Weltkrieg so deutlich, wie wichtig das Rote Kreuz in Krisenfällen für die Gesellschaft ist,“ dankt Alexander Schmidt, Kreisbereitschaftsleiter.

„Auf das DRK ist Verlass – auch und gerade in schweren Zeiten“

Insgesamt sind 650 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Einsatz gegen die Pandemiebekämpfung. Zusammen haben sie 18.320 Helferstunden gesammelt. Wie es in den kommenden Wochen weitergeht weiß niemand – aber eins ist sicher, das DRK mit seinen unzähligen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern ist für uns da.

„Ich danke unseren ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern an dieser Stelle von ganzem Herzen. Sie sind die starken Säulen, auf dem unser Gebäude der Mitmenschlichkeit und der Nächstenliebe steht. Unsere Gesellschaft hat diesen Menschen viel zu verdanken,“ so Heribert Rech.

„Corona hat unseren Alltag verändert“

Die Corona-Pandemie hat auch DRK-Arbeiten grundsätzlich verändert. Alles ist mobiler geworden, Videokonferenzen haben zugenommen und die Wichtigkeit als Team zusammenzuhalten ist präsenter denn je. Dienstabende und Gruppenstunden finden online vor dem Computer statt. Viele Sanitätsdienste, Übungen und Lehrgänge wurden Corona bedingt abgesagt. Der Eigenschutz steht an oberster Stelle. Neue Sicherheitskonzepte mussten erarbeitet werden, wie zum Beispiel für die DRK-Notfallhilfe. Schon beim Eingehen des Notruf fragt die Integrierte Leitstelle Karlsruhe Krankheitsbilder ab, um vorab Schutzmaßnahmen ergreifen zu können.

Insgesamt 77 DRK-Ortsvereine und Bereitschaften bieten die DRK-Notfallhilfe im Stadt- und Landkreis an. Die Notfallhilfe ist ein Team von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die bei einem medizinischen Notfall erste Maßnahmen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes einleitet. Die Notfallhilfe verkürzt somit die Zeit, die der Patient auf professionelle Hilfe wartet. Auf solch wichtige und unverzichtbare Dienstleistungen müssen wir Dank der ehrenamtlichen Arbeit der Rotkreuzler auch in Zeiten der Pandemie nicht verzichten.

Auch bei der Blutspende hat sich einiges geändert. Mehr Platz wird benötigt, um Abstände einhalten zu können und Termine müssen vorab online reserviert werden. Das medizinische Fachpersonal vor Ort überprüft routinemäßig den Gesundheitszustand der Spenderinnen und Spender. Dies schließt unter anderem das Messen der Körpertemperatur und eine infektionsbezogene Befragung ein. Natürlich steht der Eigenschutz auch hier an oberster Stelle.

Ehrenamt - was ist das eigentlich?

Ein Ehrenamt ist eine Aufgabe, die von einem Menschen ausgeübt wird, ohne dabei Geld zu verdienen. Lediglich der Ortsverein kann z.B. durch Sanitätsdienste Einnahmen bekommen, allerdings fallen durch die Pandemie auch diese wichtigen Einnahmen gerade weg. Das Ehrenamt kann ein zeitlich begrenztes, oder aber auch ein langfristiges Engagement sein, bei manchen Menschen ist es sogar so etwas wie eine Lebensaufgabe. Viele Talente und eine Idee: Menschen in Not helfen. Darum geht es beim Deutschen Roten Kreuz.

Ehrenamtliche beim DRK gehören einer weltweiten humanitären Bewegung an, die seit über 150 Jahren Menschen in Not hilft. Bei allem, was sie macht, unterscheidet sie nicht nach Freund oder Feind. Sie fragt auch nicht, woher jemand kommt oder an was er glaubt. Was allein zählt, ist die Menschlichkeit. Diese Überzeugung tragen alle Freiwilligen der 190 Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften. Das sind weltweit mehr als 13 Millionen Menschen, allein in Deutschland über 400.000.

Der DRK-Kreisverband Karlsruhe e.V. dankt allen Helferinnen und Helfer für ihren freiwilligen Einsatz in diesen schweren Zeiten.

 

 

 

 

Melina Jahn

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
DRK-Kreisverband Karlsruhe e.V.

 

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news-163 Mon, 12 Jul 2021 22:01:00 +0200 Mitgliederversammlung 2021 durchgeführt /aktuell/presse-service/meldung/hlw-training-mit-aed.html Am 09. Juli 2021 fand die Corona-bedingt verschobene Mitgliederversammlung des DRK Ortsvereins Neureut e. V. für die Geschäftsjahre 2019 und 2020 statt. Der 1. Vorsitzende des Vereins Felix Heil stellte zu Beginn der Versammlung die fristgerechte Einladung unter Bekanntgabe der Tagesordnung in den Neureuter Nachrichten fest und wies damit auf die satzungsgemäße Durchführung der Versammlung hin. Unter Einhaltung der aktuell gültigen Corona-Verordnung konnte die Versammlung somit beginnen. Im großzügig bestuhlten Vereinsheim lies der 1. Vorsitzende Felix Heil die beiden vergangenen Jahre Revue passieren. Der Verein habe sich positiv weiterentwickelt, die Anzahl der fördernden und der aktiven Mitglieder habe sich vergrößert.

Schatzmeister Harald Nelles verlas den Wirtschaftsbericht für die Jahre 2019 sowie 2020 und zog eine positive Bilanz aus den beiden Geschäftsjahren.
Bereitschaftsleiter Martin Kohl berichtete über die Aktivitäten der Bereitschaft und dankte den aktiven Kameraden/innen für die tatkräftige Unterstützung in dieser besonderen Zeit.
An die Aussprache zu den Berichten schloss sich der Bericht des Kassenprüfers Jörg Weinmann zu den Jahresabschlüssen 2019 und 2020 an. Er bescheinigte dem Schatzmeister eine korrekte und vollständige Kassenführung und schlug der Versammlung die Entlastung von Schatzmeister und Gesamtvorstand für die Berichtsjahre 2019 und 2020 vor. Die beiden Beschlüsse wurden einstimmig gefasst.

Durch die Neufassung der Satzung des DRK Kreisverbands Karlsruhe e.V. wurde eine Neugestaltung der bisherigen Satzung des Ortsvereins notwendig. Diese wurde vollständig vorgelesen und durch die Mitgliederversammlung einstimmig angenommen und beschlossen.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Neuwahl des kompletten Vorstands. Die Amtszeit des zu wählenden Vorstands beträgt nach der neuen Satzung vier Jahre.

Der 1. Vorsitzende Felix Heil konnte in seinem Amt bestätigt werden, wie auch sein Stellvertreter Karl-Heinz Fleischer und der bisherige Schatzmeister Harald Nelles.
Bereitschaftsleiter Martin Kohl wurde durch die Mitglieder ebenfalls für sein Amt wiedergewählt, für den Posten des stellvertretenden Bereitschaftsleiters konnte Max Renaud gewonnen werden.
Unser Kamerad Fabian Spaethe übernimmt das neue Amt als Beauftragter für den Katastrophenschutz und wurde ebenfalls einstimmig gewählt.
Die Neuwahl des Vorstands beinhaltet auch die Wahl von drei Beisitzern. 
Den bisherigen Beisitzern Mercedes Fleischer, Manuela Dindorf und Leonhard Bauer dankte der Vorsitzende für Ihr langjähriges Engagement im Ortsverein Neureut e. V. und wünschte den neugewählten Beisitzern Sophie Tscholl, Steven Lehmann und Max Renaud gutes Gelingen in ihrem neuen Amt.

Mercedes Fleischer und Annette Pinnel wurden als neue Kassenprüferinnen gewählt, der langjährige Kassenprüfer Jörg Weinmann stellte sich nicht mehr zur Wahl.
Letzter Punkt der Wahlen war die Wahl der Delegierten und Ersatzdelegierten zur Versammlung der DRK Kreisverbands Karlsruhe e.V. Entsprechend der Anzahl unserer Mitglieder verfügen wir dort über sechs Stimmen.

Unter Tagesordnungspunkt 10 wurden Mitgliederehrungen durchgeführt. Felix Heil und Martin Kohl freuten sich, Bereitschaftsmitglieder für ihre langjährige aktive Mitgliedschaft zu ehren.
Für 15 Dienstjahre Martin Kohl
Für 35 Dienstjahre Leonhard Bauer
Für 40 Dienstjahre Karl-Heinz Fleischer
Für 45 Dienstjahre Mercedes Fleischer
Für 45 Dienstjahre Heidemarie Meinzer
Für 50 Dienstjahre Verena Bauer
Für 55 Dienstjahre Harald Nelles

Der 1. Vorsitzende Felix Heil bedankte sich für die langjährige Treue gegenüber dem Ortsverein Neureut e. V. und freut sich auf viele weitere gemeinsame Dienstjahre.

Der Punkt „Anträge der Mitglieder“ konnte entfallen.
Der 1. Vorsitzende Felix Heil bedankte sich bei allen Mitgliedern, bei den befreundeten Vereinen, besonders bei der DLRG und der freiwilligen Feuerwehr Neureut für die andauernd gute Zusammenarbeit. Einen besonderen Dank richtete er an die Ortsverwaltung und den Ortschaftsrat Neureut und nicht zuletzt an den Ortsvorsteher Achim Weinbrecht, der immer ein offenes Ohr für unsere Anliegen hat. Ein weiterer Dank richtete sich an die Neureuter Bevölkerung und Geschäftswelt, die uns besonders in den letzten beiden Jahren großzügig unterstützte.

Trotz der umfangreichen Tagesordnung konnte die Versammlung nach drei Stunden geschlossen werden.

Bericht ap

 

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news-176 Sat, 03 Jul 2021 10:22:00 +0200 CORONA Testzentrum Badnerlandhalle Neureut nur noch bis zum 10.07.2021 in Betrieb /aktuell/presse-service/meldung/sachspende-der-deutschen-firma-liquimoly-eingetroffen.html Auf Grund der positiven Entwicklung der Corona-Lage in den letzten Wochen ist die Nachfrage und Notwendigkeit von Corona-Schnelltests stark zurückgegangen. Viele Aktivitäten können wieder spontan und ohne Test durchgeführt werden. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschlossen unsere ehrenamtlichen Helfer zu entlasten, ihnen mehr Freizeit zu gönnen und unser Testzentrum nur noch bis zum 10.07.21 zu betreiben. Sollte es zu einem späteren Zeitpunkt erforderlich sein stehen wir selbstverständlich wieder bereit. Wir hoffen aber, dass es bei der guten Lage bleibt und unsere Dienste dort nicht mehr benötigt werden.  

 

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news-152 Thu, 29 Apr 2021 11:35:00 +0200 100 Jahre DRK e.V. /aktuell/presse-service/meldung/1-san-dienst-2018-im-zkm-karlsruhe.html Der digitale Festakt wird am 08.05.2021 von 10.30 bis 12.00 Uhr auf dem YouTube-Kanal des Bundesverbandes und unter folgendem Link drk.de/100jahredrk zu sehen sein. Alle Informationen zur Veranstaltung und rund um unser Jubiläum werden wir zeitnah über die genannte Link-Adresse zugänglich machen. Sollten Sie zu o.g. Zeit verhindert sein, so können Sie sich eine Wiederholung des Festaktes am gleichen Tag um 15:00 Uhr ansehen. 100 Jahre DRK e.V.

2021 feiert das DRK ein besonderes Jubiläum: Es wird 100 Jahre alt. Zwar reichen die Wurzeln des Roten Kreuzes auf deutschem Boden zurück bis ins Jahr 1863, doch am 25. Januar 1921 wurde mit der Gründung des DRK-Dachverbands das Deutsche Rote Kreuz geschaffen, das wir heute kennen – ein eingetragener Verein mit föderaler Struktur. Wo die bis dahin weitgehend voneinander unabhängigen Männer- und Frauenvereine nur in lockerer Verbindung zueinander standen, gab es nun übergeordnete Organisation. 

Gemeinsam mit den DRK-Gliederungen setzt sich der Bundesverband auch heute dafür ein, das Deutsche Rote Kreuz weiterzuentwickeln und den Bedürfnissen der aktuellen Zeit gerecht zu werden.  

Begehen Sie mit uns gemeinsam das 100 Jahre DRK Jubiläum.

Wir laden Sie herzlich zu unserem digitalen Festakt am 8. Mai, dem Weltrotkreuztag, von 10:30 bis 12:00 Uhr ein. Freuen Sie sich auf eine abwechslungsreiche Veranstaltung und ein spannendes Programm mit Grußworten von Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem Bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder sowie einem Gastvortrag von Eckart von Hirschhausen und weiteren Überraschungsgästen.

 

 

 

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news-172 Sat, 10 Apr 2021 18:23:00 +0200 Ablauf der Blutspende in der Badnerlandhalle am 29.3.2021 /aktuell/presse-service/meldung/sanitaetsdienstliche-sicherung-des-st-martins-umzugs-der-dlrg-neureut.html Ausgebuchter Blutspendetermin in ruhiger Atmosphäre durchgeführt. 89 Blutkonserven konnten dankenswerter Weise den Weg in die Blutspendezentrale antreten. Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Ortsvorsteher Achim Weinbrecht, der Ortsverwaltung Neureut und vor allem beim Hallenteam der Badnerlandhalle für die sehr gute Zusammenarbeit. Allgemeiner Tenor aller Akteure: Beste Räumlichkeit mit großzügigem Platzangebot in guter Lage. Durchlaufstationen bei der Blutspende

Station 1: Eintreffen des Blutspendeteams im großen LKW

Station 2: Begrüßung der angemeldeten Blutspender, Temperaturmessung und allg. Infos für die Spender

Station 3: Anmeldung und elektronische Datenerfassung

Station 4: Ermittlung der Laborwerte

Station 5: ärztliche Visite

Station 6: Entnahme der Blutspende

Station 7: Ruhebereich

Station 8: Heimweg der Spender mit einem Lunchpaket und einem herzlichen Dankeschön

 

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news-197 Tue, 09 Feb 2021 18:58:17 +0100 Sparkasse Karlsruhe spendet an das DRK Neureut /aktuell/presse-service/meldung/sparkasse-karlsruhe-spendet-an-das-drk-neureut.html Die Sparkasse Karlsruhe unterstützt den DRK Ortsverein Neureut e.V. spontan bei der Ausrüstung des neuen KTW, auf den wir derzeit noch sparen. Ein herzliches Dankeschön geht an die Vorstandschaft der Sparkasse Karlsruhe. Am vergangenen Freitag erreichte uns ein Schreiben der Sparkasse Karlsruhe mit einer erfreulichen Nachricht. Mit einer Geldspende von 1000,- € unterstützt uns die Sparkasse bei der Beschaffung und Ausstattung eines neuen Krankenwagens (KTW). Konkret wird das Geld zum Kauf eines neuen automatischen externen Defibrillators (AED) mitverwendet. Dieser wird die Ausstattung unseres neuen KTW ergänzen, auf den wir aktuell noch sparen.

 

Wir möchten uns auf diesem Weg recht herzlich bei der Sparkasse Karlsruhe für die spontane Unterstützung bedanken, die so dazu beiträgt, dass unsere Helferinnen und Helfer im Fall der Fälle bestmöglich helfen und ggf. auch Leben retten können.

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news-192 Mon, 01 Feb 2021 19:12:00 +0100 Jubiläum: Das DRK wurde 100 Jahre alt /aktuell/presse-service/meldung/termin-neu.html Der Deutsche Rote Kreuz e.V. – der Dachverband von 19 DRK-Landesverbänden und dem Verband der Schwesternschaften vom DRK – feiert in diesem Jahr sein 100jähriges Bestehen. Die Jubiläumsfeier findet am Weltrotkreuztag am 8. Mai 2021 in Bamberg statt. Dort wurde das DRK am 25. Januar 1921 gegründet. „Von Anfang an spielte das ehrenamtliche Engagement im Deutschen Roten Kreuz eine sehr große Rolle. Das Ehrenamt wird auch in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen, wenn es darum geht, den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland zu stärken“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Mit dem Motto „Vielfalt in Einheit“ geht das DRK als nationale Hilfsgesellschaft und Wohlfahrtsverband ins Jubiläumsjahr. Am 25. Januar 1921 entsteht das Deutsche Rote Kreuz, wie wir es heute kennen: Die bestehenden deutschen Rotkreuzlandesvereine schließen sich auf einer Sitzung im Alten Rathaus in Bamberg in einem Dachverband zusammen, der das gesamte Rote Kreuz in ganz Deutschland vertritt. Es ist ein rechtsfähiger Verein mit Sitz in Berlin. Die Selbständigkeit der Landesvereine bleibt dabei weitgehend erhalten. Auf diese Weise gestärkt kann das DRK sich in den folgenden Jahren in der Wohlfahrtsarbeit positionieren, den Rettungsdienst ausbauen, in der Rotkreuzbewegung stärker auftreten und einen enormen Mitgliederzuwachs verzeichnen. Das Rote Kreuz in Deutschland ist allerdings noch älter: Der erste deutsche Rotkreuzverein wurde 1863 in Württemberg gegründet. Bereits seit 1883 gibt es die Wasserwacht, in den 1880er Jahren bilden sich die ersten Sanitätskolonnen, die heutigen Bereitschaften; 1920 entsteht zudem die Bergwacht und 1925 das Jugendrotkreuz.

Aktuell hat das DRK fast drei Millionen Fördermitglieder, 180.000 hauptamtlich Beschäftigte und mehr als 443.000 ehrenamtliche Helfer in den Bereitschaften, der Wohlfahrts- und Sozialarbeit, dem Jugendrotkreuz, der Bergwacht und der Wasserwacht. „Sehr erfreulich ist, dass die Zahl der Ehrenamtlichen in den vergangenen 15 Jahren sogar gestiegen ist. Auch die Zahl der Hauptamtlichen hat sich erhöht“, sagt Hasselfeldt.

Das DRK gehört der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung an, die mit nationalen Gesellschaften in 192 Ländern die größte humanitäre Organisation der Welt ist. Zu den sieben Grundsätzen der Bewegung gehören Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität.

Historische Fotos zum DRK finden Sie zum kostenlosen Download unter dem Stichwort „100 Jahre DRK“ unter www.drk-mediendatenbank.de

Weitere Infos unter: www.drk.de/das-drk/geschichte/

Quelle: DRK Karlsruhe e.V.

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news-16 Sun, 10 Jan 2021 19:31:00 +0100 Start der Mobilen Impfteams (MIT) in Karlsruhe /aktuell/presse-service/meldung/mitgliederversammlung-mit-neuwahlen-erfolgreich-durchgefuehrt.html Seit dem 27.12.2020 stellen die Karlsruher Hilfsorganisationen ASB Karlsruhe, DLRG Bezirk Karlsruhe e.V., DRK-Kreisverband Karlsruhe e.V., Die Johanniter Karlsruhe und Malteser Hilfsdienst e.V. Karlsruhe täglich bis zu 5 Mobile Impfteams (MIT) für das Zentrale Impfzentrum (ZIZ) an der Neuen Messe in Karlsruhe. Start der Mobilen Impfteams (MIT) in Karlsruhe

Seit dem 27.12.2020 stellen die Karlsruher Hilfsorganisationen ASB Karlsruhe, DLRG Bezirk Karlsruhe e.V., DRK-Kreisverband Karlsruhe e.V., Die Johanniter Karlsruhe und Malteser Hilfsdienst e.V. Karlsruhe täglich bis zu 5 Mobile Impfteams (MIT) für das Zentrale Impfzentrum (ZIZ) an der Neuen Messe in Karlsruhe.

Das DRK Neureut startete am Neujahrstag mit der Übernahme der ersten Schicht in diesen Einsatz. Dieser soll voraussichtlich bis Mitte des Jahres 2021 laufen. Wir werden in dieser Zeit immer wieder eingesetzt um mobil in den Alten- und Pflegheimen des Regierungsbezirks Karlsruhe die Impfaktion zu unterstützen.

Das MIT besteht jeweils aus drei ehrenamtlichen Einsatzkräften der Hilfsorganisationen und einem Arzt/einer Ärztin.

Die MIT fahren Alten- und Pflegeheime im südlichen Teil des Regierungspräsidium Karlsruhe an und impfen die BewohnerInnen vor Ort. Innerhalb der MIT sind die ehrenamtlichen Heferinnen und Helfer der Hilfsorganisationen zuständig für die Dokumentation und Impfassistenz.

Die Hilfsorganisationen bedanken sich beim Einsatzstab Impfzentren der Branddirektion Karlsruhe und den Verantwortlichen des ZIZ für die gute und effektive Zusammenarbeit und einen gelungenen Start.

 

 

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news-169 Sat, 05 Dec 2020 13:24:00 +0100 Spendenaufruf zur Beschaffung eines gebrauchten Krankenwagens (KTW) /aktuell/presse-service/meldung/160-ter-jahrestag-der-schlacht-bei-solferino.html Wir suchen dringend ein gebrauchtes Ersatzfahrzeug, um die Absicherung der Bevölkerung auch weiterhin sicherstellen zu können. Bei der Auswahl eines geeigneten Fahrzeugs spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Neben der Größe des Patientenraums ist es uns auch sehr wichtig, dass alle Helfer das Fahrzeug mit einem normalen Führerschein der Klasse B fahren dürfen. Somit suchen wir vorzugsweise ein Fahrzeug mit einer zulässigen Gesamtmasse bis max. 3,5 t, was die Auswahl erheblich einschränkt. Zur Finanzierung des KTW bitten wir um Geldspenden. Vielen Dank dafür! Liebe Freunde und Unterstützer des DRK Neureut,
um den Bürgern von Neureut und dem Stadt- und Landkreis Karlsruhe im Falle eines medizinischen Notfalls bestmöglich helfen zu können, halten wir diverses Material vor. Hierzu gehörte bis zuletzt auch ein Krankentransportwagen (KTW) vom Typ Opel Movano, den wir vor einigen Jahren gebraucht gekauft hatten. Dieser war mit diversem organisationseigenem medizinischem Material ausgerüstet, wie z.B. Verbandsmaterial für die Versorgung von Wunden jeglicher Art, aber auch einem Defibrillator zur Behandlung von lebensbedrohlichen Herz-Kreislauf-Stillständen. Eingesetzt wurde dieses Fahrzeug sowohl bei geplanten Sanitätswachdiensten als auch zur Absicherung von Einsatzkräften und Betroffenen bei größeren Schadenslagen, wie z.B. Gebäudebränden, und im Bevölkerungsschutz.

Im Laufe der letzten Jahre stiegen die Wartungs- und Reparaturkosten für das mittlerweile ca. 15 Jahre alte Fahrzeug (Laufleistung ca. 215.000 km) stark an. Auch der letzte Termin zur Hauptuntersuchung offenbarte weiteren erheblichen Reparaturbedarf, so dass wir uns leider gezwungen sahen, das Fahrzeug zu verkaufen.

Nun suchen wir dringend ein gebrauchtes Ersatzfahrzeug, um die Absicherung der Bevölkerung auch weiterhin sicherstellen zu können. Bei der Auswahl eines geeigneten Fahrzeugs spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Neben der Größe des Patientenraums ist es uns auch sehr wichtig, dass alle Helfer das Fahrzeug mit einem normalen Führerschein der Klasse B fahren dürfen. Somit suchen wir vorzugsweise ein Fahrzeug mit einer zulässigen Gesamtmasse bis max. 3,5 t, was die Auswahl erheblich einschränkt.

Auch die Nachhaltigkeit und Wartungsfreundlichkeit des Fahrzeugs möchten wir berücksichtigen. Nach der Beratung durch unsere Kfz-Werkstatt wurden uns speziell Fahrzeuge der Marken Mercedes-Benz und Volkswagen empfohlen, da hier die Qualität und das Preis-Leistungs-Verhältnis der Fahrzeuge passend sind und auch die Ersatzteilversorgung auch nach vielen Jahren noch sichergestellt ist.

In den einschlägigen Internetportalen und Märkten findet man diverse Fahrzeuge in fast allen Preisklassen. Da diese Fahrzeuge in der Regel aus dem Bestand eines Rettungsdienstes kommen sind die Laufleistungen entsprechend hoch und bewegen sich oft im Bereich zwischen 300.000 und 400.000 km. Bei solchen Fahrzeugen ist das Risiko eines baldigen Defekts sehr hoch, weshalb wir gerne ein Fahrzeug mit max. 200.000 km beschaffen möchten.

Leider fehlt uns das nötige Geld für die Beschaffung eines gebrauchten KTW, der diese Anforderungen erfüllt. Die Kosten für Fahrzeuge dieser Kategorie belaufen sich auf mind. 25.000,- €. Ohne die Rücklagen für die Instandhaltung unseres Vereinsheims anzugreifen, ist es uns nicht möglich diesen Betrag hierfür bereit zu stellen.
Deshalb treten wir heute an sie heran mit der Bitte um finanzielle Unterstützung. Wir freuen uns über jede Geldspende.

Wenn sie mit zum Gelingen unseres Projekts beitragen wollen überweisen sie ihre Spende auf eines der folgenden Konten des DRK Neureut:
Volksbank Karlsruhe  IBAN: DE63 6619 0000 0001 1783 00   BIC: GENODE61KA1
oder
BBBank Karlsruhe      IBAN: DE96 6609 0800 0002 8896 92   BIC: GENODE61BBB

Auf Wunsch erhalten sie selbstverständlich eine Spendenbescheinigung. Für Spendenbeträge bis EURO 200 akzeptiert das Finanzamt den Überweisungsbeleg.

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news-178 Sat, 27 Jun 2020 00:00:00 +0200 161.-ter Jahrestag der Schlacht bei Solferino - Fackellauf in Coronazeiten /aktuell/presse-service/meldung/161-ter-jahrestag-der-schlacht-bei-solferino-fackellauf-in-coronazeiten.html Henry Dunant hat die Grauen des Krieges erlebt. Er kann die Bilder der sterbenden Soldaten nicht mehr vergessen. In seinem 1862 veröffentlichten Buch "Eine Erinnerung an Solferino" beschreibt er, wie solche Katastrophen in Zukunft zumindest gemildert werden können. Am Morgen des 24. Juni 1859 standen sich je hundertfünfzigtausend Mann in der Entscheidungsschlacht im Sardinischen Krieg im norditalienischen Solferino gegenüber. Am Abend lagen vierzigtausend Tote und Verwundete auf dem Feld.

Fiaccolata 2020 (Aktion des DRK LV BaWü)

Henry Dunant erlebte das Grauen des größten Waffengangs jener Zeit in seiner ganzen Brutalität. Während er unermüdlich versuchte, das Leid der Verletzten zu lindern, entdeckte er seine neue Mission: den Krieg menschlicher zu machen.

Zusammen mit freiwilligen Helfern verschiedener Nationalitäten praktizierte Dunant zum ersten Mal den Grundsatz des späteren Roten Kreuzes: dass alle verwundeten Soldaten neutral und somit gleich zu behandeln sind. Der in seinem Buch „Eine Erinnerung an Solferino“ verbreitete Plan zur Gründung eines „internationalen Hilfswerks“ für Verwundete in Kriegszeiten trug maßgeblich zur Entstehung des Roten Kreuzes bei. Die Rotkreuzgeschichte finden Sie hier.

 

Fiaccolata 2020 (Aktion des DRK LV BaWü)

 

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news-180 Sun, 14 Jun 2020 00:00:00 +0200 Dienstbetrieb 2020 ist für die MobSan bereits beendet /aktuell/presse-service/meldung/dienstbetrieb-2020-ist-fuer-die-mobsan-bereits-beendet.html Die Sanitätsdienste bei den großen Veranstaltungen 2020 sind abgesagt worden. Die CORONA Situation sorgt für das vorzeitige Einmotten unserer mobilen Sanitätsstation.  

Winterschlaf im Juni???



Früher als sonst gewohnt schicken wir unsere Mobile Sanitätsstation (MobSan) in diesem Jahr in den Winterschlaf. Da die üblichen größeren Veranstaltungen, und somit auch unsere Sanitätsdienste aus den bekannten Gründen abgesagt sind, kommt sie dieses Jahr leider nicht mehr zum Einsatz. Wir freuen uns aber auf das nächste Jahr. Mit dem verbleibenden Fuhrpark und unseren Helferinnen und Helfern bleiben wir weiterhin für euch einsatzbereit.

 

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news-161 Sun, 05 Jan 2020 00:00:00 +0100 Dienstbetrieb 2020 mit Sanitätsdiensten und Ausbildungsabenden begonnen /aktuell/presse-service/meldung/dienstbetrieb-2020-mit-sanitaetsdiensten-und-ausbildungsabenden-begonnen.html Das neue Jahr 2020 begann genauso wie das "alte" beendet wurde: Ausbildung und Dienstbetrieb werden fortgesetzt Der Vorstand des DRK-Ortsverein Neureut e.V. wünscht allen aktiven und fördernden Mitgliedern sowie der Neureuter Bevölkerung alles Gute und ein gesundes Neues Jahr.

Dienst- und Ausbildungsplan 2020 sind erstellt, die ersten Einsätze fanden bereits statt. Wir befinden uns schon wieder im Arbeitsmodus und planen die bevorstehenden Veranstaltungen wie

  • Mitgliederversammlung am 26.03.2020
  • Blutspendetermin am 30.03.2020

Besuchen sie unsere Veranstaltungen oder schauen sie mal an unseren Ausbildungsabenden vorbei.

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news-165 Sun, 05 Jan 2020 00:00:00 +0100 Jahressammlung des DRK 2020 /aktuell/presse-service/meldung/jahressammlung-des-drk-2020.html Von 6. April 2020 bis zum 19. April 2020 findet die diesjährige Jahressammlung des DRK statt. Der DRK Ortsverein Neureut e.V. führt diese Sammlung in Form einer Haussammlung mit Hilfe von Spendenbriefen durch. Die Spendenbriefe werden von unseren Aktiven an alle Haushaltungen im Stadtteil Neureut verteilt. Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer Geldspende. Vielen Dank! Gemäß Satzung des DRK führen all seine Mitgliedsverbänden auf Landes-, Kreis- und Ortsvereinsebene neben den zahlreichen Aufgaben im Gesundheits- und Rettungswesen, Katastrophenschutz sowie in der Wohlfahrts- und Sozialarbeit auch die Aufgaben der Spendensammlung und die Bereitstellung von Hilfsmitteln durch.

Die Spendensammlung erfolgt in Form einer Haus- und Straßensammlung. Wir in Neureut haben uns für die Verteilung von sog. Spendenbriefen entschieden. Die Spendenbriefe werden im vorgenannten Jahressammlungszeitraum von unseren Aktiven an alle Haushaltungen verteilt. Unsere Spendenbriefe enthalten

  •  aktuelle Informationen aus dem DRK Ortsverein Neureut e.V.
  • einen Bankbegleiter zur Überweisung ihrer Geldspende


Zur Vermeidung von Missverständnissen weisen wir darauf hin, dass keine Sammlung von Barspenden durch DRK-Helfer/-innen erfolgt.

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie unsere ehrenamtliche Arbeit.
Helfen Sie uns helfen. Herzlichen Dank!

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news-168 Wed, 26 Jun 2019 00:00:00 +0200 Gründungsvorsitzender Dieter Zäpfel verstorben /aktuell/presse-service/meldung/gruendungsvorsitzender-dieter-zaepfel-verstorben.html Das DRK Neureut trauert um seinen Gründer Dieter Zäpfel. Er verstarb am 17.6.2019 im Alter von 79 Jahren. Wir sind sehr traurig, wir werden ihn in bleibender Erinnerung behalten. Die Spuren seines Wirkens und Schaffens werden sichtbar bleiben. Tutti Fratelli – wir sind alle Brüder

Mit diesen Worten begann vor nahezu 160 Jahren, am 24. Juni 1859, bei der Schlacht in Solferino die heute weltweite Rotkreuzbewegung. Hier in Neureut begann die örtliche Rotkreuzgeschichte im zweiten Schulhalbjahr 1965 mit einem Erste-Hilfe-Kurs für die Jungs der achten Klasse an der Nordschule. Ausbilder war eben ihr Werklehrer, unser am 17. Juni 2019 leider verstorbene Rotkreuzkamerad Dieter Zäpfel.

Er selbst trat am 9. Januar 1962 in das Rote Kreuz Karlsruhe ein und führte mit Unterstützung durch den damaligen DRK-Kreisverbandsarzt Dr. Rüdinger leidenschaftlich Erste-Hilfe-Kurse für die Bevölkerung durch. Als Lehrer an der Nordschule war es Dieter ein Herzens Anliegen, in seiner Heimat einen Ortsverein vom Roten Kreuz aufzubauen. Aus der Gruppe der Achtklässler gründete sich im Oktober 1965 das Jugendrotkreuz Neureut und aus den Teilnehmern eines Erste-Hilfe-Kurses für die Neureuter Bevölkerung bildete sich dann zu Beginn des Jahres 1966 die Bereitschaft Neureut. Heute lässt sich feststellen: Die Saat von damals ist aufgegangen!

Unter der umsichtigen Leitung des 1. Vorsitzenden Dieter Zäpfel entwickelte sich der junge Ortsverein rasch, die Gründungspaten DRK-Kreisverbandsarzt Dr. Rüdinger, Neureuts Bürgermeister Hermann Meinzer und nicht zuletzt der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Neureut, Horst Sattler, standen mit Rat und Tat zur Seite. Die ersten regelmäßigen Ausbildungsabende fanden im Lehrsaal der Neureuter Wehr am Bärenweg statt. Dieter Zäpfel begeisterte mit seiner eigenen unverkennbaren Leidenschaft für die Rotkreuzidee die Aktiven der ersten Stunden. Aufgaben fanden sich schnell, z. B. Sanitätsdienste bei den Sportvereinen und Blutspendetermine in der Nordschule.

Früh regte sich im Verein der Wunsch nach einer eigenen Unterkunft, Dieter bündelte Gedanken und Vorstellungen, knüpfte die notwendigen Kontakte und ermöglichte so die Realisierung der Maßnahme. Bereits 1972 begannen die Aktiven in Eigenleistung mit dem Bau des Vereinsheims am Bachenweg in der Nähe des Bauhofes. Mit wenig Eigenkapital und der Unterstützung des DRK Kreisverbandes wurde das Haus am 15. März 1974 feierlich eingeweiht. Am 15. November 1974 übergab Bürgermeister Hermann Meinzer ein von der Gemeinde Neureut finanziertes Einsatzfahrzeug an die Bereitschaft. Das Vereinsleben hatte eine Heimat gefunden. Doch am 19. November 1975 standen die Vorstandsmitglieder in den frühen Morgenstunden vor den noch rauchenden Trümmern des Vereinsheims. Die Kameraden der Neureuter Feuerwehr konnten noch das erst ein Jahr alte Einsatzfahrzeug vor den Flammen retten. Alles andere fiel der Brandstiftung zum Opfer. Beseelt von der großen Hilfsbereitschaft und Unterstützung der gesamten Neureuter Bevölkerung konnte der Wiederaufbau bereits am 18. Februar 1976 beginnen und das Richtfest im Juni 1976 gefeiert werden. Dieter Zäpfel war der treibende Motor, der die Aktiven vom Weitermachen überzeugte.

Nicht nur die Rotkreuz Arbeit sondern auch die Pflege der Kameradschaft standen auf der Tagesordnung und wurden von Dieter gefördert. Dazu zählten Ausflüge der Bereitschaft, Familienabende und sogar Faschingsveranstaltungen. Die Camper unter den Aktiven und die Jugendrotkreuzgruppe erlebten über viele Jahre hinweg in Obersteinbach in den Nordvogesen unvergessliche Aufenthalte in Zeltlagern. Noch heute wird gerne davon erzählt und man erinnert sich an manche Anekdote aus dem Lagerleben.

In diese ersten 10 bis 15 Jahre seit der Gründung fiel auch die Übernahme einer neuen Aufgabe im Bereich des erweiterten Katastrophenschutzes der Stadt Karlsruhe. Hierbei bestand die Möglichkeit, zusätzliche Freiwillige mit einer Verpflichtung zum befristeten Dienst im Katastrophenschutz zu gewinnen. Dieter Zäpfel war in den Anfangsjahren auch Katastrophenschutzbeauftragter des DRK für den Stadtbereich Karlsruhe. Für uns bedeutete dies: Aus einem Technischen Zug wurde ein Betreuungszug mit Feldküche, Zelt und Fahrzeugen. Dafür war das Vereinsheim schnell zu klein, ein entsprechender Anbau wurde geplant, Baubeginn 1981, Fertigstellung 1987.

Dieter lag die Jugendarbeit besonders am Herzen. Junge Menschen für die Idee des Roten Kreuzes zu begeistern, ihnen Aufgaben und Verantwortung zu geben, an denen sie ihre eigene Persönlichkeit entwickeln konnten, das war ihm ein großes Anliegen und ist ihm bis zuletzt gelungen. So legte er 1981 nach zwei Jahren Erprobung die Leitung des Vereins in jüngere Hände, der nächste Generationenwechsel fand 2017 statt. Auf Drängen des Vorstands stellte er sich diesem noch als Beisitzer, von 2007 bis 2017 als Schatzmeister zur Verfügung. Nach seinem gesundheitsbedingten Rückzug aus dem Vorstand war er bis zuletzt als Kassenprüfer tätig.

Zu jeder Zeit brachte er sich mit seinem Wissen und seinem Verständnis für Menschen in den Verein ein. Er war Ideen- und Ratgeber. So fallen in die Zeit seiner Tätigkeit neben dem Aufbau des Vereins der gemeinsam mit den BNN veranstaltete Wohltätigkeitsball zu Gunsten der Deutschen Krebshilfe, das seit 1993 etablierte Fahrradturnier für Kinder von 6 bis 14 Jahren. Im Jahr 2010 unterstützte er selbst die Wiedergründung des Jugendrotkreuzes Neureut. Er leitete ein Jahr die Gruppenstunden und führte mit den Jugendlichen eine Ferienfreizeit im Naturfreundehaus Bethof durch.

Für sein großes und unermüdliches Engagement erhielt er mehrere Auszeichnungen und Ehrungen, darunter die Ehrennadel des DRK Kreisverbands Karlsruhe und das Silberne Ehrenzeichen des Deutschen Roten Kreuzes.

Mit Dieter Zäpfel verlieren wir einen allseits geschätzten Menschen und wichtigen Mentor, das Neureuter Rote Kreuz seinen Gründer.

Sein Denken und Handeln waren stets dem Dienst am Nächsten zugewandt. Wir werden ihn mit seiner freundlichen und menschlichen Art in bleibender Erinnerung behalten.

Seinen Kindern und ihren Familien wünschen wir in dieser schweren Zeit viel Kraft um den schmerzlichen Verlust zu überwinden und Trost in der Erinnerung an Dieter Zäpfel zu finden.

 

Lieber Dieter, Ruhe in Frieden

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